Jagdgemeinschaft Rodenäs

Unsere Jagdgemeinschaft besteht aus derzeit 13 Jagdscheininhabern. Sie ist eine eigenständige Gruppe des Hegeringes Wiedingharde. Dieser Hegering, wiederum Mitglied des Landesjagdverbandes Schleswig-Holstein und des deutschen Jagdschutzverbandes, deckt den nordwestlichsten Bereich der Kreisjägerschaft Nordfriesland e.V. ab. Die Jagdgemeinschaft hat das dörfliche Niederwildrevier von den Landeigentümern, den Jagdgenossen, gepachtet.


Unser Revier umfasst die jagdbare Fläche der Gemeinde Rodenäs in einem Umfang von etwa 1.300 ha.

Unser Revier grenzt im Norden an den dänischen Nationalpark. Östlich befindet sich der Jagdverein Neukirchen und im Süden schließt sich der Jagdbezirk Klanxbüll an.

Dem Revier kommt im Rahmen des Biotopverbundes in Nordfriesland eine sehr wichtige Rolle zu. Es liegt zwischen dem wichtigen Niederungsgebiet des Gotteskoogsees und dem Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog und dem Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Auf diese Weise dient die Gemeinde dem genetischen Austausch von Flora und Fauna und bietet auch einen Korridor für den Seeadler zwischen Brut- und Jagdrevier.

Im Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog vor der zweiten Deichlinie im Westen ruht die Jagd auf Friedwild.

 

Nicht allein aus Gründen des Deichschutzes, sondern auch wegen des notwendigen Schutzes der bodenbrütenden Wiesenvögel werden im Rickelsbüller Koog Prädatoren wie Dachs, Fuchs, Marderhund & Co. intensiv bejagt.

Unser Auftrag wird durch das Landesjagdgesetz mit seinen verschiedenen Vorgaben definiert. Er besteht darin, für einen artenreichen und gesunden Wildbestand zu sorgen, land- und forstwirtschaftliche Schäden zu vermeiden und das Gemeinwohl zu beachten (z.B. durch Verringerung von Verkehrsunfällen durch Wild mit Hilfe von Wildwarnspiegeln, die wir an den Leitpfählen angebracht haben).


Nach wie vor gilt in unserem Dorf die Devise, dass nur die Wildarten bejagt werden, deren Besatz den jagdlichen Eingriff erlaubt. Die strikte Einhaltung dieses Grundsatzes gilt unabhängig von den Jagdzeiten und jagdrechtlichen Genehmigungen, die das Land Schleswig-Holstein bestimmt. Aus diesen Gründen verzichten wir seit mehr als 40 Jahren auf die Bejagung des Rebhuhns, dass bei uns nach den strengen Wintern fast ausgestorben war und heute nur noch mit wenigen Vögeln vorkommt.


Hasen werden z.B. nur nach zweimaliger Besatzzählung (Scheinwerfertaxation) und sorgfältiger Analyse der Ergebnisse bejagt.


Unser Wild stellen wir gerne in einer kleinen (noch nicht ganz vollständigen) Bildergalerie dar:

Marderhund, Dachs, Steinmarder und Mink sind leider noch nicht vor der Kamera aufgetaucht.

 

Unsere Jagdhunde (in der Galerie unten v.l.n.r.):

 

  • Deutsch Kurzhaar (Gunde Engholms), Braunschimmel, Besitzer: Volkert Carstensen / Prüfungen: Zuchtschau (SG), Derby (1. Preis), Brauchbarkeitsprüfung
  • Kurzhaar Teckel (Idos Rufus von den Eifelhexen), Besitzer: Karl-Detlef Sönnichsen / Prüfungen: Zuchtschau (V), Spurlautprüfung (1. Preis), Verbands-Schweißprüfung (1. Preis), Vielseitigkeitsprüfung (2. Preis)
  • Parson Russell Terrier (Knut), Besitzer: Edlef Kjer, in der Ausbildung

Text: Karl-Detlef Sönnichsen


Bilder: Ute Rolfs-Sönnichsen, Kalle Christiansen (Fuchs, Feldhase), Volkert Carstensen (Gunde), Edlef Kjer (Knut)

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